9 thoughts on “#33 Ein Absturz wird zum Neuanfang (m. Frank Bonkowski)

  1. Vielen Dank für den Spannenden Talk.
    Ich hätte hier eine Themen-Unabhängiges Feedback:
    Wäre es bei Skype-Interviews mit technisch einigermaßen versierten gesprächspartnern vielleicht möglich, dass die Gesprächspartner ihre Mikrofonspur lokal aufnehmen? Wenn diese dann mit eurer lokalen Spur addiert wird, hätten alle Hossa-Hörer Talks mit weniger Kompressionsartefakten…

    1. Keine schlechte Idee. Hin und wieder haben wir das tatsächlich gemacht (Jörn Schlüter, Ben und Christina, Claas zB) aber das kann man leider nicht jedem zumuten, weil man dann eben auch zunächst mal das entsprechend benötigte Programm erläutern muss (das sich der Gast vielleicht erst einmal herunterladen muss) und die entsprechenden Einstellungen erklären muss (wie nehme ich ein Skype-Signal auf?). Wenn dann der Interviewpartner irgendeinen Fehler macht, haben wir darauf keinen Einfluss und am Ende möglicherweise auch kein Ergebnis. Davon, dass das für potentielle Talk-Gäste eine immense Hürde ist, überhaupt am Talk teilzunehmen, müssen wir gar nicht reden. Ich fürchte also, dass wir hin und wieder mit Qualitätsverlusten leben müssen. Dafür dürfen wir uns umso mehr über die wirklich erfolgreichen und qualitativ hochwertigen Skype-Gespräche freuen, die wir bisher schon gemacht haben. 🙂

    2. ach soooo schlimm ist das doch ned, oder? Man kann’s ja ein paar mal hören, wenn man es ned versteht. Ich find, das kann man auf jeden Fall so lassen. Wär dann halt auch von der Beearbeitung total actig…Hossa ist ja eigtl. immer noch nur ein Hobby der beiden…

  2. Sehr schöner Talk, beeindruckender Werdegang und sympathischer Intwerviewpartner! Bin tief beeindruckt von seiner Arbeit und seine Herangehensweise im Umgang mit Flüchtlingen. Wie cool, dass seine Gemeinde so großen Zulauf hat. Weiter so!!!

  3. Ach mensch, Leute, das war ja zum Schluss mal wieder zu oberflächlich, da hättet ihr echt mal nachhaken sollen ;-P

    Mir fiel beim Hören wieder die Aussage Schäubles ein, nachdem die Zuwanderung ein “Rendezvous unserer Gesellschaft mit der Globalisierung” sei. Ich finde, da ist was Wahres dran. Deutschland profitiert sehr stark von der Globalisierung. Nicht nur als Exportweltmeister sondern doch auch als Importeur zahlreicher Waren, die es hier nicht gibt (Kaffee und andere Rohstoffe, …) oder nicht billig genug in der Herstellung wären (Textilien, Elektronik, …). Tja, und nun machen sich viele Menschen auf in Richtung Deutschland. Die meistens vermutlich aus Gründen der Verfolgung und Verzweiflung, Flucht vor Krieg und Terror.
    Wenn es ums Geld geht und wir davon profitieren können, wollen wir eine globalisierte Welt. Und bei unserem Nächsten wollen wir uns abschotten? Da wollen wir nicht helfen und allen Ernstes behaupten “Wir schaffen das eben NICHT! – Obergrenzen!”? Was schaffen wir denn nicht? Ich denke doch höchstens so weiterzuleben wie bisher. Das wird dann wohl schwierig. Das von Frank beschriebene “Chaos”, auf das man sich einlassen muss und sich nur bewältigen lässt durch Begegnung, fordert auch mich stark heraus. Gemütlicher ist es einfach ohne Chaos. Aber hey, es wird Zeit, dass wir uns heraus fordern lassen! Und ich finde, man kann von Merkel halten was man will, aber mit ihrem “Wir schaffen das!” hat sie einfach recht.
    Das Problem ist, dass dieser Satz viele nicht beruhigt (so sollte der Satz ja bestimmt verstanden werden) sondern vielen leider Angst macht, weil sie gar nicht wissen was sie erwartet und was es für sie konkret bedeutet diese Aufgabe zu bewältigen. Und Angst ist kein guter Ratgeber, besonders nicht bei Wahlen… Auch um diese Ängste müssen wir uns kümmern und Aufklärung leisten. Es war interessant die Geschichte von Franks Freund zu hören, der in der Kneipe voll abgeht und dann aber wenigstens für den Moment der Begegnung mit Flüchtlingen verändert wird.

    Danke für den Talk!

    Ach, und die Telefonnummer für euren AB immer zweimal anzusagen, wo sie doch hier auf der Seite steht, macht das eigentlich einen Sinn? Zum Mitschreiben wäre mir das immer noch zu schnell gesagt. Wer euch hört hat Internetzugang. Wer Internetzugang hat findet eure Seite. Wer eure Seite findet ruft euch an (vielleicht 😉 )
    LG,
    Dave

  4. Hallo,

    vielen Dank für diesen Talk. Leider ist im Talk nicht ganz zu hören, welche Übersetzungsapp Frank im Gottesdienst benutzt. Bitte schreibt das doch noch in die Shownotes! Dankeschön 🙂

    Christian

  5. Danke fürs Teilen!
    The Tunnel of Chaos hat mir gefallen. Ich arbeite seit fünf Monaten mit minderjährigen Flüchtlingen … Und dieses Bild trifft es gut, vor allem am Anfang.
    Was ich mir wünsche sind, noch mehr Christen, die sich in dem Bereich engagieren. Es gäbe so viel zu tun, z.B. bei der Wohnungssuche zu helfen … Viele anerkannte Flüchtlinge können noch gar nicht genügend Deutsch, um das selber zu tun.

  6. Hi ihr Lieben,

    dieser Talk ist mir bisher irgendwie durchgerutscht – um so schöner, ihn jetzt zu finden. Was für ein feiner Mensch, der Frank! Danke für`s Vorstellen!

    Ich durfte an einem sehr schönen Buchprojekt mitwirken, in dem genau diese berührenden persönlichen Geschichten von Geflüchteten aufgeschrieben sind. Im zweiten Teil geht es um gesellschaftliche Fragen und wie sich jeder ganz persönlich einbringen kann.

    Damit könnten wir mal wieder ein bisschen Produkt Placement für Hänssler machen. Noch viel besser ist es jedoch, das Buch direkt beim Herausgeber zu bestellen, da du damit sein Erlebnispädagogisches Projekt unterstützen kannst: http://www.getawaydays.org/#!das-buch/cgls
    Das Buch heißt “Hauptsache weg” und man kann es auch bei Amazon oder Hänssler bekommen.

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