8 thoughts on “#87 Der Hossa-Jahresrücktalk 2017

  1. Wünsche euch allen und natürlich auch allen anderen ein paar erholsame Tage. Für mich wird Weihnachten unter Palmen wahr 😉
    Und dann ein Jahr 2018 mit anregenden, konstruktiven Diskussionen und vielleicht ein paar Begegnungen.
    Sonst natürlich auch alles positive für euer Privates, Glaubens- und Berufsleben.

  2. Froh Weihnacht!
    Danke für den interessanten Jahresrückblick! Ich finde, dass dieses Jahr ein sehr prägendes war für unsere Bewegung, das sehr viel vorangebracht hat. Man merkt, dass die Themen sich verändern; es geht immer weniger um “Therapie” und Abgrenzung von den konservativen Strukturen und Vergangenheiten; der Blick wird weiter und richtet sich mehr in die Zukunft. Wir sind keine Selbsthilfegruppe mehr, sondern finden unsere eigenen Themen. Das merkt man auch an den Gesprächspartnerinnenn, die sehr interessant und vielfältig sind. Und gleichzeitig finde ich es auch total schön zu beobachten, wie das Netzwerk immer weiter wächst und sich festigt und auch Treffen, Reisen und Gruppen außerhalb des Internets hervorbringt.

    Ergänzend möchte ich mal noch zwei Veranstaltungen hervorheben, die zwar nicht direkt mit Hossa Talk zu tun haben, aber im Geiste verbunden sind und auch von vielen Hossarchistinnen besucht wurden:
    1. Burning Church / Fest der gefährlichen Ideen am Attersee im September
    2. Tribus von Mosaik Düsseldorf im November
    Beide Veranstaltungen waren von einer unglaublich anregenden Austauschkultur geprägt. Selbst bei den Mahlzeiten wurde ständig überall diskutiert und erzählt, Lebensgeschichten ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. Beide Gastgemeinden haben sich jeweils von ihrer besten Seite gezeigt: Tolle Vorträge, toller Lobpreis, tolle Begegnungen mit tollen Menschen. Und mich haben die Konferenzen bestärkt, dass unsere Theologie und unsere Kultur des Nachdenkens, Hinterfragens, Zweifelns und Suchens mit herzlicher Gemeinschaft und leidenschaftlicher Jesus-Nachfolge zusammenpasst und gemeindefähig ist.
    Mein Traum für 2018 ist, dass die verschiedenen Gruppen und Personen noch mehr zusammenkommen, sich noch mehr vernetzen und noch mehr Enttäuschte und Einzelkämpfer auffangen und zusammenbringen. Und dass wir uns auch noch mehr nach außen öffnen und mit anderen Strömungen in den Austausch treten.

  3. Hach, das war schön mal Hossa zu sein 🙂
    Kurze Anmerkung zum Schluss:
    Die Landeskirche in Württemberg hat sich nach dem zweiten Weltkrieg nicht wie das Bundesland zu Baden-Württemberg vereinigt, sondern ist immer noch eigenständig. Die Landeskirche Baden erlaubt soweit ich weiß die Segnung von Homosexuellen Partnerschaften schon, nur Württemberg hat wieder abgelehnt.

  4. Kurz zu Patricks Anruf. Der Blogbeoitrag ist von mir 😉
    Und es ging am Ende in Württemberg (nicht Baden-Württemberg) nur noch um die Segnung. Die Trauung wurde schon im ersten Antrag abgelehnt.

    1. Moin Floh, als nicht-württemberger kriegt man das nicht so leicht klar… Für mich als Nordlicht ist Badenwürttemberg eine Soße. Genauso, wie für viele Südlichter Hamburg am Meer liegt.. *Smile*

      Liebe Grüße, Patrick

  5. Hey, ihr Süßis!

    Ich weiß bald schon nicht mehr, was ich alles bei euch auf Band laber… Aber das Ding, was ihr da gebracht habt, war ja wirklich ganz gut… Ich wünsch euch auch schöne Feiertage und ganz viel Power und gute Gespräche für 2018! Und… “Wir” sind ‘ne “Bewegung”… Find ich klasse! Ich würde Kristian unbedingt zustimmen: Die kritische und lernoffene Herangehensweise IST gemeindefähig. Würde ich mir zumindest sehr wünschen. Und ich möchte es nochmal betonen – was ich schon öfter auf Facebook geäußert habe- ich sehe und spüre den frischen Wind im Christentum in diesem Jahrzehnt vor allem aus Evangelikalien bzw. seinem von der konservativen Sicht abgefallenen Ende. Die mutigen und wichtigen evangelischen Autoren von heute kommen alle aus dieser Ecke (Faix/Dietz etc). Da hat die EKD doch deutlich weniger zu bieten. Interessant immerhin, dass auch die katholische Kirche einige wichtige (wenn auch mittlerweile in die Jahre gekommene) Querdenker zu bieten hat, wie Küng und Drewermann. Vielleicht hat das tatschlich mit der Enge des jeweiligen konfesionellen Korsetts zu tun. Not macht erfinderisch, mutig und engagiert…

    Seid lieb gegrüßt von Patrick

  6. Frohes Neues!

    Mir war euer „Fuck you“ ein Fest und bin da voll bei Gofi. Lasst euch bloß nicht instrumentalisieren, sonst folgt als nächstes das Institutionalisieren. Hossa ist keine Gemeinde an sich und wird auch hoffentlich keine werden. Hossa kann aber ein großartiges Mutmachnetzwerk (und ist es schon) werden, was dann verschiedenste Bewegungen befeuert.

    Das geht aber nur mit der Wahrung eurer Unabhängigkeit und ich höre raus: ihr seid dafür bereit. Weiter so!

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