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#263 Schwester Baum und Bruder Nymphensittich

Über Schöpfungsspiritualität und Gottesbegegnungen in der Natur

Nach zuletzt vielen Tourtagen, Live-Auftritten und einer ganzen Reihe hochspannender Gästetalks ist es mal wieder Mit für ein entspanntes Gespräch zu dritt. Ausgehend von der inspirierenden Frage einer Hossa-Hörerin unterhalten sich Jay, Marco und Gofi über die Frage, wie und ob Gott in der Schöpfung, der Natur zu sehen und zu erfahren ist. 

Ist die Schöpfung so etwas wie ein Kunstwerk, das beim Betrachten Rückschlüsse über die Person, von der es geschaffen wurde, zulässt? Oder ist Gott tatsächlich Teil ebendieser Schöpfung und präsent in allen Lebewesen, Menschen, Tier, Pflanzen und darüber hinaus? Was macht die Weite des Universums mit unserem Gottesbild? Und wenn wir meinen, etwas von Gottes Schönheit in einem Sonnenuntergang wahrnehmen zu können, was sagen dann Naturkatastrophen aus? Was bedeutet es, wenn Paulus schreibt, dass Christus alles in allem sei und wie kam es, dass Jay mit einem Baum befreundet ist?  

Auf den Spuren von Franz von Assisi und Thomas Merton tauschen die drei Hossa-Talkern ihre Erfahrungen aus, legen Perspektiven nebeneinander und sagen: „Wo du herkommst, komme ich auch her!“  

Hier findest Du den erwähnten Vortrag von Gofi im openSpace Podcast: https://www.eg-fulda.de/media/podcast/43/gofi-mueller-wir-sind-familie-geschwister-gott-die-natur-und-wir-mit-talk-/

Das Gebet, das Gofi am Ende vorliest, findest Du auf dieser Seite: https://www.os17.de/material/

16 Kommentare

  1. hto hto

    „Ist die Schöpfung so etwas wie ein Kunstwerk, das beim Betrachten Rückschlüsse über die Person, von der es geschaffen wurde, zulässt?“

    Kunstwerk und Person sind Bezeichnungen für den starren und anscheinend unüberwindbaren Zustand der gleichermaßen unverarbeitet-instinktiven Bewusstseinsschwäche in Angst, Gewalt und „Individualbewusstsein“ von KI Mensch im geistigen Stillstand und materialistischer „Absicherung“ in den Illusionen der Schöpfung – Es macht einen riesigen / wichtigen Unterschied, ob man Individual- oder Selbstbewusstsein von etwas ist!?

  2. Fiz Fiz

    Hallo zusammen!
    Ich wieder mal. Da Ihr uns direkt auffordert unsere Erlebnisse zu erzählen möchte ich dies tun.
    Ich persönlich erlebe es so, seit Jahrzehnten, dass ich die schönsten Gotteserlebnisse in der Natur habe. Das hat auch mit meiner Prägung zu tun da ich mich unter Menschen selten sicher fühle. Aber was Jay mit seinem Baum erlebt oder Goofy auf seinen Wanderungen und mit seinen Vögeln, ja da brauche ich keine Erklärung dazu, ich weiss genau was ihr erlebt.
    Ich würde es so beschreiben: es ist wie das göttliche Wesen das mir begegnet, meistens unverhofft, atemberaubend, eine Stimmung in einer Gegend, man möchte „Hütten bauen“.
    Manchmal auch weniger unverhofft da ich es erwarte, bei der Begegnung mit meiner Katze, einem Fuchs der zu mir kommt für’s Abendessen, einer Schlange die in der Sonne döst, eingerollt den Kopf auf dem Körper aufgelegt, mich anschaut, die Pferde die ein Stück Brot von meiner Hand klauben oder die Kuh, die vertrauensvoll ihren Kopf auf meine Schulter abstellt und sich wohlig den Hals kratzen lässt….
    Bei den freien Tieren spüre ich ein Wesen von Scheu und doch Neugierde, etwas kindliches, liebevolles, sehr authentisches. Bei den Haustieren, meine Katze ist da eine Ausnahme (für mich), spüre ich auch die Prägung der Besitzer, meine diese auf jeden Fall zu spüren.
    Bei einem Baum hatte ich tatsächlich mal den Eindruck dass er unter seinem Nachbarn leidet und von diesem gemobbt wird, vielleicht hat er aber auch mir selber meine Situation aufgezeigt. Ich habe ihn auch umarmt und spürte einen grossen Frieden und Liebe, von der ich annahm, dass sie von Gott kommt.
    Aber ich glaube, da ist ein Wesen, eine Seele, die uns alle verbindet, alle Lebewesen. Immer mehr spüre ich auch die Not und Bedrängung diese Wesen, die Angst, die Einengung durch immer mehr Strassen, Häuser, Windräder, Müll und Dreck …..
    Das Leiden ist oft fast unerträglich für mich und dann verstehe ich umso besser was Paulus von der Sehnsucht der Kreatur schreibt.
    Das Wort Kreatur mag ich sehr auch wenn man es kaum noch hört. Für mich beschreibt es etwas, für das ich kein besseres modernes Wort finde. Ein beseeltes Wesen, Pflanzen, Tiere und Menschen.
    Da ich sehr abgelegen in einer Hütte lebe ist es wohl auch einfacher, diese Seelen zu spüren. Diese Erlebnisse sind mir sehr kostbar.
    Schön dass Ihr einen Talk dazu gemacht habt! Überhaupt schätze ich Eure Talks ausserordentlich und freue mich immer darauf. Schaue jeden Sonntag nach und bin enttäuscht dass erst eine Woche um ist 😉
    Macht’s gut und lieber Gruss von Fiz

  3. hto hto

    Meine schönste „Gottesbegegnung“, war eine aAKE, nicht der Tunnel, das Licht und irgendwelche Wartenden die mich empfangen, sondern eine „weisse Dimension“ wo absolut nichts war/ist, ausser „Gefühl“, welches mit der Kommunikation unbeschreiblich schön war/ist.

    Ich hätte damals schon dort bleiben können, aber weil ich noch jung war und von der daraus resultierenden Euphorie, glaubte ich trotz … mehr mitnehmen zu können als erlaubt war und wollte dem Auftrag für Mensch den richtigen Kick geben. 🤗 Größenwahn und Selbstüberschätzung der Jugend eben.

  4. Moni Moni

    Gerade bin ich in einer Stadt, in der das Füttern der Stadttauben verboten ist. Stadttauben sind verwilderte, meist hungernde Haustiere, für alle, die das vielleicht noch nicht wissen. Sie müssen sich ohne zuständigen Menschen mehr schlecht als recht durchschlagen. Fressen Krümel und Abfall anstatt Körner und Saaten, wie es artgerecht wäre. Wenn da Kaninchen oder Meerschweinchen hungernd rumlaufen würden, wäre alle Welt entsetzt und man würde verlangen, sich um sie zu kümmern. Bei Tauben wird das anders eingeteilt. Zu Unrecht.Dann habe ich einen wahrscheinlich obdachlosen, ärmlich aussehenden Mann mit allerhand Gepäck beobachtet, der die Tauben aus einer Tüte mit einer Hand voll Körnern gefüttert hat. Sie kamen sofort und pickten gierig. Er verweilte nur kurz, dann hat ihn schon jemand aufgefordert, das zu lassen, weil er mit der Polizei Ärger bekäme.Er ist dann weiter gegangen. Ein Mensch in einem Café hat ihm ein Gebäck zu Essen geschenkt, in das er sofort gierig hinein biß.Er hatte offensichtlich in seiner Armut trotzdem etwas für diese missverstandenen und von Menschen im Stich gelassen Tauben übrig.Vielleicht kommt er öfter vorbei. Vielleicht freuen sich die Tauben über ihn.Ich habe ihn angesprochen und ihm gesagt, ich finde es gut, dass er die Tauben füttert. Und ich habe ihm für sich und das Taubenfutter 15 € geschenkt. Er hat mich angelächelt und meine Hand geküsst.

    • Fiz Fiz

      Sehr schöne Erzählung! Es verwundert mich kein bisschen. Alle Menschen auf der Gasse die ich kenne sind äusserst feinfühlig und achtsam den hilflosen Geschöpfen gegenüber. (Ausser natürlich unter entsprechendem Suchtmitteleinfluss)
      Wenn man so auf der Strasse lebt und auch ein Stückweit mit den Tieren die eben auch auf der Gasse leben, spürt man auch deren Seele und eine gewisse Verbundenheit. Schön dass du den Mann in seinem Tun unterstützt hast! Lieber Gruss Fiz

  5. Alexander Alexander

    Das hat wieder Spaß gemacht! Mit dem „Fressen-und-gefressen-werden“ sehe ich das so, dass Gott die Welt sowohl bedürftig als auch autark geschaffen hat. Und wenn sie somit aus sich selbst lebt und aus sich selbst ernährt, dann kann es ja nicht anders sein, als dass das Opfer das vorrangige Lebensprinzip ist – das bei der Aufopferung der Eltern für die Kinder anfängt und dann auch nicht vor der Gazelle haltmacht, die vom Löwen gefressen wird. Und vielleicht gibt es deswegen auch so viele Opferrituale in den Religionen, als Folge oder Strafe, dass der Mensch sich lieber (wie ein Gott) opfern lässt, statt sich selbst zu opfern = für seinen Nächsten hinzugeben. Und dann gibt es im christlichen Glauben die große Kehrtwende, dass Gott selbst derjenige ist, der sich für das Leben aufopfert – realsymbolisch am Kreuz ausgedrückt – und das hat dann den größten Paradigmenwechsel der Weltgeschichte zur Folge: dass nämlich der Mensch nicht mehr aus sich selbst, sondern aus Gott leben soll, der sich um seine Bedürfnisse kümmert. Das fängt im Kleinen an, auf Gott zu vertrauen, aber zieht eine Ewigkeitsperspektive nach sich, in der Gott dann, wie auch immer das aussehen soll, alles in allem ist und daher alles, was lebt, nicht mehr aus den eigenen, endlichen Ressourcen, sondern aus Gott gespeist wird.

    • Sehr coole Gedanken. Da mein spiritueller Hauptzugang ja ein systematisch denkender ist, spricht mich das natürlich besonders an.
      Dankeschön, Alex.

      LG,
      der Jay

  6. Ich glaube ich suche mir jetzt auch n BaumFreund. Diese Idee gefällt mir total gut …

  7. Brückenbauer Brückenbauer

    Hallo Hossa Talk.

    Ich habe jetzt diese Folge über Naturspiralität, Schöpfungsspiralität gehört. Und wie ihr versucht, Gott ganzheitlich in der Natur und im Körper und nicht nur im Kopf zu erfahren. Ich möchte eigentlich nur zu einem Detail was sagen, was ihr zwar im Kleinen immer wieder auch angesprochen habt, aber…

    Christentypisch eigentlich sehr, sehr sehr verschweigt. Wobei ich euch das schon hoch anrechne, dass ihr überhaupt sagt, dass Sex von Gott geschaffen wurde und eine körperliche und geistliche Erfahrung ist. Und damit meine ich jetzt nicht in diesem typisch christlichen, freikirchlichen Sinn, kein Sex vor der Ehe, bla bla bla, Purity Culture und so.

    Ich habe mich damit selbst sehr viel jetzt beschäftigt seit meiner eigenen Erkrankung Scheidung von einer sehr sehr christlichen Frau, wo das Christliche jetzt doch schon an psychisch krank grenzt. Darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen. Ich hatte jetzt das Glück, im letzten halben Jahr mehrmals Leute zu treffen, In Cafés, die aus der Sex, BDSM, Kink, sadomasistischen Welt kommen.

    Und habe mich auf Gespräche mit ihnen eingelassen und habe dabei etwas ganz, ganz Interessantes festgestellt. Das ist überhaupt nicht so, wie man das so aus den Medien denkt. Das sind halt irgendwelche, was weiß ich, schlagwütige Männer, die da auf irgendwie nackten Frauen rumklopfen oder so. Oder umgekehrt was weiß ich, Frauen in Leder und Latex, die da Männer irgendwie fesseln und maltretieren.

    Das ist ein Teil davon. Allerdings habe ich jetzt erfahren oder gelernt, gehört, dass wenn man das wirklich macht, dann muss man sich damit auseinandersetzen. Und zwar muss man sich mit sich selbst auseinandersetzen, erstmal muss man rausfinden, was mag man. Weil viele Leute denken, man kann keinen anderen Menschen schlagen, dass das nichts Gutes ist Oder man kann nicht geschlagen werden, dass das auch nichts Gutes ist.

    Jeder, zumindest wie die mir das erzählt haben, jeder der das zu einem Lebensstil macht, muss er sich mit seinen eigenen, nicht Moral, sondern seinen eigenen körperlichen und geistlichen und emotionalen Erfahrungen auseinandersetzen. Was ich jetzt mehrmals gehört habe, ist, dass Leute denken, BDSM ist nichts für mich.
    Ich könnte mich nie fesseln lassen und schlagen lassen. Dann probieren die das vorsichtig mal aus mit jemandem der das Emotional, zartfühlig an die heranbringt und erklärt. Und dann setzt man sich hin und redet darüber. Und dann probiert man das aus und dann setzt man sich danach wieder hin und redet wieder drüber.

    Da habe ich jetzt Folgendes gelernt. Dieses körperliche Erfahren ist oft ganz anders, als man das vom Kopf her denkt. Oft hat man so eine Fantasie im Kopf, Oder, ich sag mal, wie ein geistliches Bild, so ist Gott, oder so ist dieser Sex, oder so ist diese körperliche Erfahrung. Und ich sage dazu körperliche Erfahrung, weil es bei BDSM eigentlich gar nicht um Sex geht.

    Also die Leute, mit denen ich geredet habe, die das ernsthaft auch betreiben, die machen das nicht aus Sex-Gründen. Die machen das weil ihnen entweder das Schlagen was gibt, oder das Fesseln was gibt, oder das Gefesseltwerden oder das Geschlagenwerden. Aber was es denen gibt, ist eine körperliche Erfahrung. Die gar nichts mit Sex zu tun hat.

    Das ist wie eine transzendale göttliche Erfahrung. Und deswegen möchte ich darüber kurz reden. Und das ist wirklich, wie die das beschreiben… Man setzt sich zuerst mit einem vertrauten Partner, der da ein bisschen Einfühlsvermögen hat, setzt man sich hin und man redet so, okay, was für Möglichkeiten kann der Partner mal anbieten?
    Zum Beispiel, der Partner könnte jemand fesseln und… Was weiß ich, in die Luft heben oder so an einem Kran an die Decke hängen oder so. Oder der Partner könnte sagen, leg dich da hin und dann schlage ich dich auf den Hintern, nicht nackt oder so, sondern normal bekleidet, was weiß ich, leg dich in den Wald über einen Stein und ich hole einen Stock und schlage dich oder so.

    Und dann wird das aber halt erst mal besprochen, dann wird das vorsichtig, ganz vorsichtig herangetastet so von wegen, okay, Leg dich da mal hin und dann bleib erst mal eine Minute liegen und atme. Ich fühle einfach mal mit dem Wissen jetzt, dass da was kommen wird. Oder such einen Stock selber, also dass du wirklich was aufbaust.
    Diese körperliche Erfahrung, die dann kommt, kann total furchtbar sein und dann muss man das einfach schnell artikulieren und dann wird auch aufgehört. Oder es kann sein, dass es neutral ist oder es kann sein, dass es überraschend gut ist. Und bei den meisten Leuten ist es echt so, dass deren Vorstellung im Kopf oftmals das Gegenteil ist von dem, was sie wirklich mögen.

    Also viele Leute denken, sie hätten vielleicht Spaß, jemand anders zu schlagen. Dann probieren sie das aus und finden das eklig oder langweilig. Dann probieren sie mal aus, geschlagen zu werden und plötzlich, wow, das ist das beste Gefühl, das es je gibt. Das ist eine körperliche Erfahrung, die nichts mit Sex zu tun hat, aber mit einer Erfüllung vom ganzen Körper, von der ganzen Persönlichkeit, vom ganzen Sein. Mann ist danach wie high, sagen die Leute da.

    Also ich kann mir das auch noch nicht wirklich vorstellen oder so. Aber so wie ich das so erfahren habe, oder gehört habe jetzt, da gibt es dann einen Begriff der heißt Aftercare. Also quasi die Nachfürsorge, oder wie man das auf Deutsch sagen würde, ich weiß es nicht. So dass man quasi, man hat ein Vorgespräch Dann probiert man das vorsichtig aus, man tastet sich da heran zum Beispiel ganz leichtes Antätscheln, Ich schlag dich mit der Hand, tut das weh? –Nee. —Dann schlag ich ein bisschen stärker, tut das weh? – Nee. Okay, dann nehme ich jetzt eine kleine Peitsche oder einen Stock oder was weiß ich. Ganz vorsichtig antasten tut das weh? –Nein. Tut das weh? – Das tut ein bisschen weh! –Tut das angenehm weh oder tut das schmerzhaft weh? –Äh, das ist noch angenehm, aber tut schon ein bisschen weh.

    Okay, dann findet man so ein Niveau, was dem Empfänger gefällt. Und dann bleibt man auf dem Niveau, also man geht da jetzt nicht und foltert die und verschlägt die mit einem Haufen Schmerzen oder so, dann ist das auch kein Spaß mehr. Und wenn man da auf dem richtigen Niveau ist, dann hat man da wie eine transzendale Erfahrung.

    Und danach habe ich jetzt gehört, dass sowohl der Gebende als auch der Empfänger oft total körperlich und emotionell erschöpft sind. Die sind einerseits high und andererseits total erschöpft. Und dann ist am besten, man setzt sich hin, trinkt viel Wasser, wie man das nach Sport oder so auch macht, und vielleicht umarmt man sich eine halbe Stunde lang.

    Redet vielleicht gar nicht, aber entspannt einfach zusammen. Vielleicht liegt man nebeneinander auf dem Teppich oder auf dem Sofa und hält sich einfach nur, oder schaut sich nur in die Augen, oder hat die Augen geschlossen und fühlt einfach nur.
    Das ist für mich als Christ, also jemand, der sehr in der strengen Purity-Culture aufgewachsen ist und auch, wie ihr angesprochen habt, gelernt hat, dass körperliche Erfahrungen, wie Sport oder Radfahren, wenn dann Sekundär seien oder man muss Gott da reinbeten oder so. Das habe ich schon lange nicht mehr geglaubt und jetzt habe ich plötzlich mit Leuten mich unterhalten, die nicht an Gott glauben oder ein paar tun das auch, die haben wie transzendale Erfahrungen in etwas, was mir beigebracht wurde, das ist sowohl Sex und damit unchristlich oder unheilig unrein und dann ist es perverser Sex und damit noch mehr unheilig und noch mehr unrein. Und dann zu merken, das ist eine Lüge!

    Ich sage jetzt nicht, dass jeder in einem BDSM-Club Gott erlebt, aber so wie ihr das beschrieben habt, mit den Naturerfarungen, Kunsterfahrungen, Musikerfahrungen, dieses aus dem Kopf rausgehen, bewusst mit dem Körper arbeiten und auf den Körper und auf die Emotionen hören, und so wie die Leute mir das beschrieben haben, ist gutes BDSM genau so eine Erfahrung! Das ist innere Heilung gepaart mit körperlichen Erfahrungen, Traumabewältigung, Psychologie, Annahme des Anderen und Annahme vor allem auch von sich selbst.

    Dieses Verständnis, okay, ich entdecke hier was, was mir Leute sagen, sei verboten, aber es ist total angenehm. Was das jetzt immer ist. Manche Leute finden das Schlagen angenehm andere finden das Geschlagenwerden angenehm oder andere Leute möchten andere beißen oder fesseln Ich kann mir nicht vorstellen, was daran geil sein soll oder überhaupt erfüllend sein soll jemanden zu fesseln. Weiß ich nicht.

    Aber wenn es jemandem Spaß macht und er oder sie das herausgefunden hat, wer bin ich, dass jemanden zu verbieten oder? Und die sagen, dass es wirklich eine emotionale, eine psychologische und eine körperliche Erfahrung ist, die sich schwer, schwer in Worte fassen lässt und überhaupt nichts, ich sag mal, mit Sexualität oder Nacktheit zu tun hat.

    Bzw. so wie wir das erklärt haben, oft ist man da schon bei nackt oder leicht bekleidet, weil man z.B. auch einfach dabei schwitzt man könnte Sportkleidung dazu anhaben. Oder man zieht sich irgendwas sexy an. Aber das ist auch nur, sagen die, weil es da dann noch ein anderes Level an Vertrauen und Hingabe ist, zu sagen, okay, jetzt bin ich hier und ich werde etwas tun, was mich sehr verletzlich macht, dem anderen gegenüber.

    Und damit meine ich jetzt sowohl das Schlagen, also das Geschlagenwerden, weil heute kann man nicht sagen und sich hinstellen auf die Straße oder zu einem Arzt gehen und sagen, mir gefällt es, andere Leute zu schlagen, da fühle ich mich wohl. Das gibt es ja nicht. Da ist man ja, was weiß ich, ein Brutalist ein Nazi oder sonst was, aber halt festzustellen, okay, man ist in einer verletzlichen Situation und beide stehen da drin, man ist vielleicht auch leicht bekleidet und keiner macht einen negativen Kommentar über, was weiß ich, „dein Arsch ist zu groß oder zu klein oder dein Bauch ist zu fett oder zu nicht fett.“

    Jeder ist angenommen und jeder ist schön, sowohl äußerlich als auch innerlich. Das ist eine Annahme auf einem Level, die tiefer ist, als ich in jeder Gemeinde gehört habe. Zumindest wirkt es auf mich jetzt so. Ich sage jetzt nicht, dass alle Gemeinden Sex oder BDSM machen müssten. Und ich sage auch nicht, dass alle im BDSM Club wie eine Kirche ist oder so.

    In der Gemeinde spricht man und predigt man über Liebe, über Annahme, komm so wie du bist und du wirst geliebt und angenommen von Gott und von uns. Aber das leben die meisten ja nicht.

    Und da, bei gutem BDSM, ist es wirklich ein aktives damit arbeiten, zu sagen, hier ist ein safe space, ein sicherer Ort und du bist angenommen und wir nehmen dich ernst.
    Und nicht nur auf einem oberflächlichen, wie geht’s, alles gut, ja Gott ist gut, super, alles gut.

    Nein, wie geht’s heute? „Mir gehts schlecht, aber ich habe Lust, das und das auszuprobieren.“ Ich weiß nicht wieso, vielleicht habe ich was im Fernsehen gesehen oder im Internet oder was weiß ich. Und allein dieser erste Schritt, dass man erstmal hauptmal da hinkommt und mit jemandem anfängt darüber zu sprechen, wissen diese, ist so ein Riesenschritt für die meisten, dass die meisten das ja eh nie tun.

    Und wenn man das dann macht und zum Beispiel komplett bekleidet einmal, was weiß ich, jemand schlägt oder geschlagen wird oder gefesselt wird oder so und dann feststellt, das ist nichts für mich oder das war interessant, gehe ich mal weiter. Das ist eine emotionale Leistung, eine mentale Leistung. Da kann auch was Geistliches dabei sein, weil es ist so eine starke Selbsterfahrung. Also so wie das mir die Leute erklärt haben, das sollte jeder ausprobieren. Das hört sich total pervers an. Oder komisch.

    Lustigerweise, wie gesagt, ich bin ein Deutscher, der jetzt nicht mehr in Deutschland lebt. Und sämtliche Ausländer, die mir da, oder da wo ich lebe, egal wo die herkommen, wenn ich erzähle, dass ich Deutscher bin dann denken die, ah, dann liebst du alles, was mit BDSM und Kink und Domina zu tun hat.

    Und ich so, „Äh bitte was? Wieso?“ Also die glauben, Deutschland ist das Land, das da am meisten davon hat und am meisten BDSM macht. Das mag vielleicht stimmen für die Leute, die keine Christen sind, aber in christlichen Welten und überhaupt, also ich habe noch nie jemanden getroffen, der überhaupt nur ein positives Wort darüber hatte. Aber Deutschland hat irgendwie dieses Image bekommen. Da wird wohl auch was dran sein.

    So weit zu meinen geistlichen Schöpfungserfahrungen, beziehungsweise das Erfahren von dem, wie man von Gott geschaffen ist in einer Welt voller körperlicher und geistlicher Sachen und wie sich das auch überschneidet und man oft einfach die falschen Wörter, Gedaken und Theologie hat. Und sich vom Körperlichen abschneidet.

    Also laut den Leuten, mit denen ich geredet habe, sollte jeder das mal ausprobieren, sich mit jemandem hinsetzen und ein Gespräch führen über solche persönlichen und intime Dinge und dann zum Beispiel eine tantrische Massage oder sowas machen. Das heißt eigentlich dann, dass man komplett nackt ist und dass man eine Ganzkörpermassage kriegt aber jetzt nicht zu Massagezwecken, sondern zu Annahmezwecken, zu Heilungszwecken, zu Selbstannahmezwecken. Das habe ich jetzt auch noch nicht gemacht.

    Aber ist im Prinzip der gleiche Gedanke, nur das eine ist halt BDSM und ist fesselnd und schlagend oder so, aber hat genau den gleichen Zweck der Selbstannahme, der Selbstliebe, des Anderen akzeptieren, des Anderen lieben so wie er ist in seiner Andersartigkeit oder in seiner Individualität, sowohl körperlich als auch emotionell als auch geistlich.

    Und ich fände das jetzt total interessant einfach so Psychologisch, emotional und Geistlich und ich finde da fast kein Material drüber, weil da wird einfach nicht drüber gesprochen.

    Und daher war ich froh dass ihr zumindest Sex als etwas positives, geistliches, körperliches, göttliches in eurer Podcast auch erwähnt habt. Und da wollte ich einfach darüber sprechen und das mal erwähnen.

    Ich weiß, das war ein bisschen lang und auch vielleicht sehr intim oder intensiv. Es ist nicht so, dass ihr euch morgen zu irgendeiner Domina begeben müsst.
    Wobei wie gesagt, zu einer guten Person, die das aus Leidenschaft macht und die sich wirklich Zeit nimmt für diese Vorgespräche und auch diese Aftercare danach, das klingt total…

    Darf ich das sagen? Das klingt wie ein Seelsorgergespräch nur das ist eine körperliche, emotionale, innere Erfahrung Beinhaltet, die jetzt nicht nur auf Lovebombing oder oberflächlicher Liebesbekundung du bist geliebt, Gott liebt dich, alles wird gut beruht, das hat damit überhaupt nichts zu tun. Sondern es ist auf einem tieferen Level.

    Sind das nicht solche Erfahrungen, wie wir sie uns eigentlich wünschen? Tiefere Erfahrungen, die uns nicht nur vom Kopf her ansprechen, oder nicht nur emotional, oder nicht nur im Körper, sondern das ganzheitlich ansprechen. Und so wie ich das jetzt von einigen Leuten erzählt bekommen habe, gibt es das, und das heißt BDSM.
    Also, ja, wer hätte es gedacht?

    Klingt wirklich faszinierend irgendwie. Und das nicht wegen dem Schlagen oder der Brutalität, sondern einfach wegen dieser inneren Erfahrung, dieser Connection, dieser persönlichen Verbindung, die man da mit seinen Partnern aufbaut. Und das auch ganz ohne Sex. Und das auch ganz ohne Gebet oder Seelsorge.

    Das ist trotzdem wie eine Art Seelsorge-Psychologie mit körperlichen Erfahrungen. Denkt mal drüber nach oder was habt ihr dazu zu sagen?

    Und viel Spaß beim Ausprobieren wenn ihr euch traut.

    Ich habe mich immerhin getraut die FCKPRT (Fuck Purity) Podcast zu abonieren und habe auf Instagram auch den “Arbeitskreis BDSM und Christsein” gefunden.

    Dieser Kommentar fing eigentlich als Telefonanruf bei euch an, aber war zu lang. Wenn ihr wollt kann ich euch die Tonaufnahme davon schicken, falls ihr über Gotteserfahrungen im BDSM Club reden wollt oder sowas. 🙂

  8. hto hto

    Schlagende Verbindungen?

    Bewusstseinsentwicklung, von gleichermaßen unverarbeitet-instinktiver Bewusstseinsschwäche in Angst, Gewalt und „Individualbewusstsein“, hin zu Möglichkeiten in Freiem Willen / Verantwortungsbewusstsein eines geistig-heilenden Selbst- und Massenbewusstseins als ganzheitlich-ebenbildliches Wesen Mensch, ist Vernunftbegabung zu Gott/Vernunft OHNE Bewusstseinsbetäubung in materialistischer „Absicherung“ – Ich bin ziemlich sicher, wenn man diesen BDSM-Jüngern auf den „Zahn“ fühlt, dann ist schnell vorbei mit scheinbarer Erleuchtung, dann wechselt die Erleichterung schnell der Erkenntnis der immernoch gleichermaßen unverarbeitet-instinktiven Bewusstseinsschwäche in wettbewerbsbedingt-konfuser Symptomatik! 🥴

  9. K. K.

    Nur mal spontan mein Senf dazu:
    1. Man muss nicht alles glauben, was andere erzählen.
    2. Man sollte nicht einfach etwas machen, nur weil andere sagen, dass man das machen muss.
    3. Keine Methode ist für jeden Menschen hilfreich, denn jeder Mensch ist individuell.
    4. Jemandem Sexpraktiken als eine Art „Traumatherapie“ zu verkaufen, finde ich problematisch. Ein Trauma sollte man lieber in einer Traumatherapie bearbeiten als mit irgendwelchen Laien, die keine Ahnung von Traumata haben.

  10. K. K.

    „Sind das nicht solche Erfahrungen, wie wir sie uns eigentlich wünschen? Tiefere Erfahrungen, die uns nicht nur vom Kopf her ansprechen, oder nicht nur emotional, oder nicht nur im Körper, sondern das ganzheitlich ansprechen. Und so wie ich das jetzt von einigen Leuten erzählt bekommen habe, gibt es das, und das heißt BDSM.“
    Glaubst du wirklich, BDSM ist die einzige Möglichkeit solche tieferen Erfahrungen zu machen? Für mich klingt das irgendwie so. Ich habe den Eindruck, du kommst aus der Purity Culture Szene und glaubst jetzt, die Leute aus der BDSM-Szene haben die Erleuchtung. So als würdest du jetzt von einem Extrem ins andere Extrem fallen. Nur weil dir irgendwelche Leute erzählen, dass das so toll ist und das die ultimative Erfahrung für alle ist, heißt das doch noch lange nicht, dass das so ist und schon gar nicht, dass das die einzige Möglichkeit schlechthin ist.
    Gerade wenn man aus dem evangelikalen Bereich kommt und da ein Schwarz-Weiß-Denken mitbekommen hat und dass man sich immer auf das verlässt, was einem irgendwelche Leute (die ja immer viel frommer sind als man selbst) erzählen, würde ich versuchen, nicht zu sehr wieder in ein anderes Extrem zu fallen und mir eine eigene Meinung zu bilden. Es bringt nichts, wenn man dann den nächsten Leuten und ihrer angeblichen Weisheit nachläuft.

  11. Moni Moni

    Ich habe die Folge heute noch einmal angehört.

    Ich bin Waldpädagogin und an Arbeitstagen sechs und mehr Stunden in der Natur unterwegs mit Kindern von 3-7 Jahren. Das mache ich inzwischen seit 8 Jahren. Ich zeige den Kindern die Natur und sie zeigen sie mir. Sie schauen so vieles genauer an, nehmen sich Zeit für Details, sind empathisch und können staunen. Und ich staune dann mit. Sie stellen Fragen, die ich mir – im Hamsterrad meines Alltags – nicht stellen würde. Indem ich sie für die Kinder nachlese und beantworte, lerne ich beständig dazu.
    Dabei habe ich erkannt, dass wir so unglaublich viel gar nicht wissen über die Natur und all ihre Lebewesen. Indem wir sie nicht verstehen, schätzen wir sie oft gering und achten sie nicht. Sehr viel Wissen früherer Generationen ist auch einfach verloren gegangen. Wir sind in gewisser Weise aus der Natur entwurzelt.
    Ich habe festgestellt, dass Tiere und Pflanzen so viele Kompetenzen haben und ihr Verhalten immer einen vernünftigen Sinn hat – man muss halt genau hinsehen und die Welt aus der Sicht des anderen Lebewesens betrachten – dann zeigt sich diese Sinnhaftigkeit sehr oft.
    Für mich hat sich in den letzten Jahren ein Gefühl tiefer Verbundenheit mit allem Lebendigen entwickelt. Ich mache da inzwischen auch fast keinen Unterschied mehr zwischen „lebenswerten“ und „lebensunwerten“ Lebewesen (Diskussionen über diese Einstellung beginnen meist bei Nacktschnecken, Stechmücken und Zecken – die mag halt fast niemand). Ich glaube, das Leben an sich ist so ein riesiges Wunder – einzigartig im uns bekannten Universum – und wie achten wir dieses Leben?
    Mir ist inzwischen und nach heutigem Stand meiner Gedanken und Empfindungen klar, dass alles durchdrungen ist von Gottes Energie (energisiert), aus Gottes Energie entstanden ist und durch Gottes Energie verbunden ist. (Interessant hier die Bücher von Christian A. Schwarz).
    Daher hat mich der Gedanke von Marco sehr angesprochen, dass alles aus derselben Quelle kommt wie ich.
    Wenn ich mich in der Natur einmal ganz auf eine Beobachtung konzentriere, oft nur für ganz kurze Zeit – das Verhalten eines Vogels oder eine Blume und was auf ihr krabbelt, dann gelingt es mir oft für kurze Momente, alles andere Auszublenden. Ich bin ganz online und es springt eine Art Verbindung an. Die macht mich sehr zufrieden und ruhig. So wie es Gofi auch geschildert hat.
    Richard Rohr formuliert das in „Pure Präsenz“ so: „Unmittelbarer und unvermittelter Kontakt mit dem gegenwärtigen Augenblick ist der Königsweg zur göttlichen Einheit; nackte, ungeschützte und nichtduale Präsenz hat die beste Aussicht, der „Wirklichen Wirklichkeit“ zu begegnen.
    Tatsächlich kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Gott dieser oder diese Mitfühlende und Mitleidende ist von der in der Deep Inkarnation gesprochen wird. Je mehr ich über die Natur verstehe, desto mehr leide ich auch oft mit. Ich nehme heute so viel mehr wahr, was für dieses oder jenes Lebewesen problematisch ist – zum Beispiel beunruhigt mich das Geräusch eines Rasentrimmers, der einen Igel verletzen könnte, der im Sommer unter der Hecke seinen Tagschlaf hält. Oder man denke an unsere Hausschweine, die so intelligent und mitfühlend sind wie Hunde und wie mit denen grausam umgegangen wird in unseren Ställen, Tiertransporten und Schlachthäusern. Wenn es mir schon so geht, was mag Gott dann erleiden, wenn er uns in unserem unvollkommenen Dasein in jedem Moment begleitet? Bestimmt „denkt“ er ständig: „Und dafür haben sie die Alleinheit mit mir aufgegeben…“ 😉
    Und nun müssen Gott und wir damit klar kommen, dass wir immer nur Bruchstücke sein können. Dass unsere ganze jetzige Existenz niemals vollkommen und ganz sein kann. Bis wir vielleicht irgendwann wieder zur Quelle zurückgekehrt sind (Matrix ;-))?
    Wir müssen bis dahin in diesem Leben hier auf Kosten anderer Lebewesen und der Natur leben. Anders geht es einfach nicht. Wir erzeugen – selbst wenn wir besten Willens sind – permanent Kollateralschäden in der Natur und bei unseren Mitgeschöpfen einfach in dem wir existieren.

    Marcos Gedanke, dass ein Baum Gott dadurch ehrt, dass er einfach Baum ist, fand ich großartig. Ich frage mich oft: soll ich dies tun oder jenes? Soll ich für dieses oder gegen jenes sein? Und wie schnell wechseln die Themen und es überfordert mich, weil ich das gar nicht alles schaffen kann wofür und wogegen ich mich einsetzen könnte und sollte. Und seit einer Weile nach dem Hören Eures Gespräches sag ich mir dann einfach: „Just being Moni!“ und das fühlt sich dann so entlastend an. Ich darf einfach Moni sein und moniartige Dinge tun. Wie schön! Und es ist gut so. So oder vielleicht gerade so kann ich auch was sinnvolles beitragen in der Welt – Moniartriges halt.

    Dann kam mir noch der Gedanke, je energisierter (vgl. Christian A. Schwarz) von Gottes Energie wir sind, umso mitfühlender werden wir vielleicht. Und wenn Jesus völlig energisiert war von Gottes Energie, dann ist es nur folgerichtig, dass ihm gar nichts anderes als Feindesliebe mehr übrig blieb.

  12. hto hto

    „Dann kam mir noch der Gedanke, je energisierter (vgl. Christian A. Schwarz) von Gottes Energie wir sind, umso mitfühlender werden wir vielleicht. Und wenn Jesus völlig energisiert war von Gottes Energie, dann ist es nur folgerichtig, dass ihm gar nichts anderes als Feindesliebe mehr übrig blieb.“
    👏🙂
    Schön und treffend formuliert, aber „Ich darf einfach Moni sein und moniartige Dinge tun“ ist im Kreislauf der Reinkarnationen seit Mensch erstem und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung (die „Vertreibung aus dem Paradies“) nicht genug, denn Mensch soll als ganzheitlich-ebenbildliches Wesen wie Jesus werden – Matthäus 21,18-22, Johannes 4,24, Jesaja 55,8-11

  13. André Ay André Ay

    Hallo!

    Wenn ihr was ueber das Thema wissen wollt, dann muesst ihr u.a. in der Bibel nach „Wind“ suchen.

    Und dann findet ihr:

    Psalm 104
    „2 ⟨Du,⟩ der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt gleich einer Zeltdecke, 3 der seine Obergemächer errichtet in den Wassern[1], der Wolken macht zu seinem Wagen, der einherzieht auf den Flügeln des Windes, 4 der Winde zu seinen Boten macht, Feuer und Lohe zu seinen Dienern“
    „10 ⟨Du,⟩ der Quellen entsendet in die Täler: Zwischen den Bergen fließen sie dahin. 11 Sie tränken alle Tiere des Feldes“
    „21 Die Junglöwen brüllen nach Raub, sie fordern von Gott ihre Speise.“
    „28 Du gibst ihnen: Sie sammeln ein. Du tust deine Hand auf: Sie werden gesättigt mit Gutem. 29 Du verbirgst dein Angesicht: Sie erschrecken. Du nimmst ihren Lebensatem weg: Sie vergehen und werden wieder zu Staub. 30 Du sendest deinen Lebenshauch aus: Sie werden geschaffen;“
    „35 Die Sünder sollen verschwinden von der Erde und die Gottlosen nicht mehr sein.“

    Psalm 147, 15-18

    Psalm 135, 7

    Joh 3, 8

    Alles Gute!

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