6 thoughts on “#75 Zwischen Terror und Versöhnung – Hossa Talk im Heiligen Land

  1. Hm, der Talk zündet leider nicht besonders. Interessant, wie unterschiedlich das sein kann. Im Vergleich zu dem Feuerwerk an Leben und Ideen in Köln wirkt hier alles ein wenig gehemmt. Vielleicht wars die Müdigkeit.

    1. Also ich fand die Erlebnisse und wie sie gewirkt haben total interessant. So aus der Entfernung würde ich denken, wenn ich zusehen darf, wie andere feiern und ich darf nicht da hin, weil ich ne Frau bin, würde ich mich total ausgeschlossen fühlen, aber war, wie ich es verstanden habe, gar nicht so.
      Ich schreibe grade wenig, weil ich nicht weiß, was ich schreiben soll. Es war wohl echt ne beeindruckende Erfahrung, diese Reise. Hoffe, ich kann nächstes mal mit.

  2. Ihr hattet jetzt viel über Menschen unterschiedlicher Religionen in Israel geredet.
    Gibt es bereits einen Hossa Talk indem ihr über andere Religionen sprecht und inwiefern eigentlich Juden, zum Beispiel, in den Himmel kommen.
    Wenn nicht könnt ihr mal einen machen.
    Ich finde das ein sehr spannendes Thema. Ich denke eigentlich heißt es ja, dass “kein anderer Weg zum Vater führt” als Jesus, aber was ist wenn sich Menschen christlich verhalten und keine Christen sind.

  3. Hey,
    die Gottesdienst Frage ist sehr interessant. Ich glaube die Begegnungen mit den Menschen auf unserer Reise waren heilig und ein Gottesdienst.
    Interessant auch wie kontrovers dieses Jahr die West Wall gesehen wurde, wohingegen hier im Talk vom letzten Jahr die schönen Momente herausgestellt werden( sowohl Frauen als auch Männer Seite).

    Ich finde die Frage nach wer in den Himmel komt und wer nicht ist nicht so relevant. Die Kategorien in “Die” und “Wir” haben sich bei mir eher aufgelöst und sind verschwommener geworden. Natürlich gibt es arabische, muslimiche Israelism wie es auch palistinensische Christen und Drusen und Beduinen gibt, die wischen Stühlen sitzen. Viele Kibutzniks können mit dem religiösen Gedanken gar nix anfangen und sind eher atheistisch,. Auch wenn sie Milch und Fleisch trennen. Fand ich schon spannend, das Israel als Sehnsuchtsort gesehen wird, aber nicht im religösen Sinne, sondern eher spirituell.
    Und dass man auch Jude Probleme damit haben kann, an der West Wall mitzufeiern, auch wenn man dies sonst als Sehnsuchtsort ansieht.
    Damit auch die Feststellung, dass” wir” (höhö) wissen, wie es richtig geht.
    Schön wie Jay trocken feststellt, dass der Messias für die Juden(verzeihung) dann zum ersten Mal wiederkommt.
    Dass wäre doch ein guter Moment zurückzutreten, demütig zu werden und ein volls Herz für die Menschen zu bekommen, ihre Sehnsüchte und Perspektiven.
    Und einfach mal die religiöse Brille auszuziehen, mit der einfach alles in Kategorien gepackt und schön handlich gemacht wird.
    Und zu lernen, wie man mit so vielen Kulturen, Einstellungen und Hintergründen trotzdem ein Land schaffen könnte, indem man in Frieden leben könnte.
    Deswegen fand ich das Friends of Roots Projekt auch so beindruckend, weil sie es dort im Kleinen versuchen, die jeweil andere Perspektive auszuhalten und sogar zusammen zu beten (Muslime/Juden).
    Hoffe es ist einigermaßen lesbar.

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