#237 Von Trotzkraft und Hoffnungsorten (m. Christina Brudereck)

Nachdem sich der Staub um Gofis Wiedereinstieg ein bisschen gelegt hat, begrüßen wir direkt die erste Gästin in der erweiterten Hossa-Runde. Wir freuen uns sehr, dass die großartige Christina Brudereck mal wieder bei uns vorbeigeschaut hat. 

Christina lebt als Schriftstellerin in Essen. Sie schreibt, spricht, reimt und reist und verbindet dabei Poesie, Spiritualität und Menschenrechtsfragen. Gemeinsam mit dem Pianisten Ben Seipel bildet sie das Duo 2Flügel. 

Wir reden mit Christina über das Thema Resilienz, oder wie sie es poetischer ausdrückt, über die Trotzkraft und denken im Gespräch darüber nach, ob Kirchen und Gemeinden Orte der Hoffnung und Begegnung sein können. Darüber, wie das konkret aussehen kann und was das für unsere Gesellschaft bedeutet. 

Ein inspirierender, poetischer Talk über Kirche, Gemeinde und die Hoffnung. Über zweite Meilen, Theopoesie, Gnade und das Geschichtenerzählen.

www.christinabrudereck.de

www.2fluegel.de

Hier findest du den Worthaus-Vortrag von Christina: https://worthaus.org/mediathek/trotzkraft-13-7-2/

Cobains Erben 77: #vogelgate bei Hossa Talk

Wir haben bei Cobains Erben, dem Kunstpodcast von Gofi und Jay noch einmal ausführlich über die Aktion zu Gofis Rückkehr geredet. Und weil es dabei ja um Hossa Talk geht und ging, haben wir die Folge für euch als Special auch in diesen Feed gepackt:

Bei dem Podcast Hossa Talk haben wir uns einen Scherz erlaubt, der nicht bei allen gut angekommen ist. Um Aufmerksamkeit für die nächste Folge zu generieren, haben Jay und Gofi so getan, als würden sie sich über die Sozialen Medien streiten. Was als Scherz begann, nahm irgendwann Züge einer Kunstaktion oder eines Experimentes an. Darüber denken wir nach. Nicht um uns zu rechtfertigen oder gar selbst zu feiern, sondern weil wir den Eindruck gewonnen haben, dass es sich lohnt. Denn der Spaß an Kunst und Klamauk geriet in Konflikt mit dem Bedürfnis nach ehrlicher Gemeinschaft. Warum hat diese bescheuerte Aktion für manche funktioniert und für andere überhaupt nicht? Gibt es Analogien zu echten Kunstaktionen? Welchen Einfluss hat das Internet darauf, wie wir Kunst machen, uns selbst darstellen, ja sogar die Wirklichkeit wahrnehmen? Müssen künstlerische Inhalte immer krasser werden, um überhaupt wahrgenommen zu werden? Warum filmen wir alles? Was bedeutet es, dass wir als Besitzer*innen eines Smartphones alle zu Content Schöpfer*innen geworden sind? Viel Spaß beim Hören

#236 Das große Hossa-Beben!!!1!

Liebe Hossa-Gemeinde,
wie ihr vermutlich mitbekommen habt, gibt es einiges aufzuarbeiten. Eigentlich gehört so etwas überhaupt nicht in die Öffentlichkeit, aber da der Streit zwischen Gofi und Jay sich an dem Thema Podcasts anzündet hat und dementsprechend öffentlich ausgetragen wurde, widmen wir diese Folge der aktuellen Diskussion und hoffen, damit ein etwas ausbalanciertes Bild der Situation zu zeichnen, als das auf den Sozialen Medien der Fall war. Marco wird Jay zu seiner Sicht der Dinge befragen und versuchen vermittelnd zu einer Lösung beizutragen.

#235 Gehet hin in alle Welt

Wie angekündigt wollen wir unser zehnjähriges Hossq-Jubiläum in diesem Jahr gebührend mit euch feiern. Bevor wir in der nächsten Folge mit einer ganz großen Überraschung um die Ecke kommen, haben wir uns auch für diese Folge schon etwas besonderes ausgedacht.

Jay und Marco waren im letzten Jahr gemeinsam viel unterwegs, um im In- und Ausland die frohe Hossa-Botschaft zu verkünden. Einige dieser tollen Abende konnten wir euch noch gar nicht zeigen. Deshalb haben wir uns ein besonderes Highlight: Eine Best-of-Live Specialfolge mit den spannendsten, lustigsten und anregendsten Momenten aus unserem Talk beim Evangelischen Kirchlichentag, dem Gespräch aus Basel von unserer Schweiz-Tour und dem Abend in Magstadt.

Heiße theologische Eisen, politische und gesellschaftliche Fragen und persönliche Geschichten – eine randvolle Folge, der man anmerkt, dass Jay und Marco live und mit Publikum die Welt besonders gerne erklären.

#234 Der gottverlassene Gott m. Martin Thoms

Wo ist Gott? Warum antwortet Gott nicht? Ist Gott überhaupt da? Diese Fragen stellten und stellen sich Menschen immer wieder. Sogar Jesus selbst stellt diese Frage. Und darüber reden wir im aktuellen Talk mit unserem Gast Martin Thoms. 

Martin Thoms studierte Theologie in Braunschweig und Reutlingen. Zu seinen Lehrern gehört Jürgen Moltmann, der auch das Vorwort zu seinem Buch geschrieben hat. 

„Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“   Von dieser Frage des sterbenden Jesus am Kreuz ausgehend hat Martin Thoms ein faszinierendes Buch über die Deutung und Bedeutung des Kreuzes geschrieben. Im Gespräch mit Jay und Marco nimmt uns Martin mit hinein in die Gedanken über einen Gott, der an den Ort der Gottverlassenheit geht und wie dadurch das Geschehen am Kreuz  jenseits der sogenannten Sühne-Theologie zu denken sein könnte. 

Zugegeben das ist erstmal mehr Karfreitag als Ostern und dennoch glauben wir, dass dieser Talk so einiges an Inspiration und spannenden Gedanken bereit hält – zum Abschluss der Karwoche und darüber hinaus.

Hier gehts zum Buch von Martin Thoms: https://www.lit-verlag.de/isbn/978-3-643-15434-7

#233 Und das soll man glauben? m. Andreas Malessa

Die einen nehmen jedes ihrer Worte wörtlich, für andere bieten ihre Geschichten nur krudes Zeug aus alter Zeit – und beide Gruppen verstehen die Bibel falsch. Das behauptet zumindest Andreas Malessa, der Talk-Gast unserer aktuellen Folge.

Andreas Malessa ist Hörfunk- und Fernsehjournalist, Buchautor, Publizist und Theologe und man könnte sagen, ein Urgestein der christlichen Szene. Auch bei Hossa Talk hatten wir bereits wiederholt das Vergnügen ihn willkommen zu heißen. Im Gespräch mit Jay und Marco erzählt er uns, warum er ein Buch über die Bibel geschrieben hat und wie man das Buch der Bücher als aufgeklärter Mensch des 21. Jahrhunderts wertschätzen kann, ohne seine Vernunft an der Garderobe abgeben zu müssen.

Ein inspirierender Talk mit einem fantastischen Gast über die sogenannte Heilige Schrift, ihre Bedeutung für Kunst und Kultur bis heute zu uns und auch die aktuelle politische Lage wird im Gespräch mit Andreas unter die Lupe genommen.

Hier gehts es direkt zum neuen Buch von Andreas Malessa: https://www.penguin.de/Buch/Und-das-soll-man-glauben/Andreas-Malessa/Guetersloher-Verlagshaus/e620791.rhd

Und hier findest du Marcos Hörbücher-Crowdfunding: startnext.com/hoerbuecher

Und hier gibts alle Infos und Termine zur Tour von Gofi und Marco: poetry-talk.de/tour

#232 Ein experimentierfreudiger Glaube?

Die christliche Tradition ist sehr viel reicher und vielfältiger, als uns das oft bewusst ist, je nachdem, wie wir konfessionell so geprägt sind. Ausgehend von dem Buch „40 Dinge, die du ausprobiert haben musst, bevor du aufhörst zu glauben“, an dem Marco mitgeschrieben hat, unterhalten sich Jay und Marco über Spiritualität. Über unterschiedliche Zugänge, Formen und Traditionen. Und ganz persönlich, welche davon für sie wertvoll geworden sind und ihr Glaubensleben bereichert haben. 

Und wie findet man das eigentlich raus? Darf man da einfach herum probieren, auch und besonders in Zeiten, wo der eigene Glaube hinterfragt und erschüttert wird?  Ein Duo-Talk über das Suchen, das Ausprobieren und die Neugier. 

Hier gehts zu Marcos Hörbücher-Crowdfunding: startnext.com/hoerbuecher

#231 Ist die Kirche am Ende? m. Tilmann Haberer

Der letzte Talk mit Tilmann Haberer war eines unserer persönlichen Highlights im vergangenen Jahr.

Grund genug, ihn mit seinem neuen Buch „Kirche am Ende – 16 Anfänge für das Christsein von morgen“ erneut vors Hossa-Mikrofon zu bitten. Tilmann ist Pfarrer, Seelsorger, Buchautor, Übersetzer und Redakteur. Im Gespräch mit Jay und Marco geht es um den Zustand der Kirche angesichts hoher Austrittszahlen und immer neuer Missbrauchsenthüllungen. Und Tilmann erzählt von Projekten und Aufbrüchen, die er sich für sein Buch angeschaut hat, von Gemeinsamkeiten und Unterschieden und ob sich aus diesen Erfahrungen und Beobachtungen neue Formen und Herangehensweisen für ein Christsein von morgen ableiten lassen.

Über das Thema Kirche und Gemeinde der Zukunft haben wir in den letzten Monaten immer mal wieder geredet. Auch in den Live-Talks taucht die Frage regelmäßig auf. Umso schöner also mit Tilmann Haberer einen Gesprächspartner zu haben, der uns in seiner unnachahmlichen Art mit in das Thema hineinnimmt.

Hier gehts zu den beiden Podcastfolgen mit Marco:

Jetzt wirds persönlich:
http://jetztwirdspersoenlich.net/https-tnnaw1-podcaster-de-download-079-marco-michalzik-mp3/

Schöner glauben:
https://schoener-glauben.blogs.julephosting.de/75-new-episode

Und hier gibts alls Infos zum Muskathlon mit IJM:
ijmde.org/hossa-muskathlon

#230 Da spricht die Bibel eindeutig

In der aktuellen Folge dürfen wir Euch einen weiteren Live-Talk präsentieren, den Jay und Marco während ihrer Tour durch die Schweiz aufgenommen haben.

Ausgehend von den Fragen des Publikums unterhalten wir uns über unverzichtbare Moral und Ethik und die Frage, ob Glaube ein Geschenk ist, das man bekommt, oder eben auch nicht.

Und ganz ausführlich reden wir über dieses Bücherregal, das wir Bibel nennen: Über die poetische und literarische Qualität der Texte, über Schönes und Verstörendes, das uns bei der Lektüre begegnet und nicht zuletzt darüber, welchen Stellenwert die Bibel in unserem Leben und Glauben einnimmt.

Außerdem streifen wir noch ein wenig die Mystik und denken gemeinsam über die Kirche der Zukunft nach.

Es war ein besonders schöner Talk in Zürich, an den wir gerne zurückdenken und hoffen, dass ihr beim Hören genauso viel Freude habt, wie wir an diesem Abend.

Hier gehts zu den letzten Karten fürs Reflab-Festival: https://reflab-festival.ch

#229 Was wollen wir hoffen

Im ersten Duo-Talk 2024 machen sich Jay und Marco Gedanken über die Hoffnung. Ein großes Wort, das sich in dem Dreiklang aus Glaube, Liebe und Hoffnung so schnell sagen lässt und gleichzeitig oft so wenig konkret ist. Auch gesellschaftlich, in Podcasts, Büchern und Titelschlagzeilen wird dieser Tage viel über die Hoffnung und der Frage danach geredet und nachgedacht. Können wir etwas beitragen zu diesen Gesprächen? Was genau hoffen wir eigentlich? Worauf? Und womit begründen wir das? Persönlich und aus der Perspektive des christlichen Glaubens? Ist diese Hoffnung mehr als eine wie auch immer geartete Jenseits-Erwartung? Gibt es da etwas, das uns in Krisen, Krieg und Trauer wider alle Umstände trotzdem hoffen lässt?

Ein Gespräch, das den Versuch unternimmt den Begriff Hoffnung mit Leben zu füllen und konkreter werden zu lassen und wie so oft
mehr Fragen als Antworten bereit hält. Und dennoch ein Talk, der hoffentlich Spuren von Hoffnung enthält.

Hier gehts zum Reflab-Festival: https://reflab-festival.ch