#241 Gott kann auch nicht alles (m. Jason Liesendahl)

Wenn jemand ein Buch schreibt, das schon im Titel behauptet, dass Gott vielleicht doch nicht alles kann, wollen wir natürlich wissen, was dahintersteckt und wie der Autor zu so einer steilen Annahme kommt.

Besagter Autor ist Jason Liesendahl, vielen sicher durch seinen Podcast „schöner glauben“ gut bekannt. Jason lebt in Offenbach a.M. und arbeitet hauptberuflich als Lehrer für Deutsch und Geschichte.

Im Gespräch mit Jay, Marco und Gofi nimmt er uns mit hinein in seine Gedanken zu Gottes Allmacht und was es bedeutet, diese
vom Leid ausgehend anzuschauen. Welche Rolle spielt die Liebe Gottes in dem Ganzen? Und welchen Part haben wir Menschen, wenn Jason vom Locken Gottes spricht? Und was bedeutet es, wenn Gott nicht alles kann, für so heiße Eisen wie die
Theodizee-Frage oder Eschatologie?

Um diese Fragen und was all das mit dem Ansatz der Prozesstheologie zu tun hat, geht es in diesem spannenden Gespräch voller Ansätze zum Neudenken und Weiterglauben.

Hier gehts zu Jasons Buch: https://store.ruach.jetzt/produkt/gott-kann-auch-nicht-alles-buch-ueber-prozesstheologie/

#240 Was inspiriert euch?

Was, wenn die Überzeugungen oder Inhalte, die dich einmal so richtig motiviert und inspiriert haben, im Verlauf des Lebens plötzlich bröckeln oder sich für dich mitunter sogar als haltlose Hirngespinste entpuppen?

Ist es möglich, sich trotzdem eine Begeisterung und Frische im Leben und im Glauben zu bewahren, ohne zynisch zu werden und zu resignieren? Wo sind die Personen, die uns von ihren Träumen erzählen und einladen, Teil von etwas zu sein, das größer ist, als wir selbst? Und warum sehnen wir uns überhaupt danach?

Braucht es diese eine große Idee, auf die man sich zubewegen kann oder sind es eher die kleinen Dinge, die einem immer wieder einen Schubs in die richtige Richtung geben? So oder so stellt sich die Frage: Welche Ideen könnten das sein?

All diese Frage und noch viel mehr werden in der aktuellen Folge ausführlich von Jay, Marco und Gofi besprochen, diskutiert, neugierig betrachtet und hinterfragt. Was das alles mit dem Malen von Bildern zu tun hat und warum Umkehren irgendwie keine Option ist, hörst du im aktuellen, abendlichen Trio-Talk.

#239 Ich liebe dich, weil ich dich brauche  (m. Julia Obuco)

TW: In dieser Folge werden sexualisierte Gewalt und deren Folgen für die Betroffene geschildert, die belastend und retraumatisierend sein können.

In der aktuellen Folge begrüßen Jay, Marco und Gofi wieder eine Gästin. Julia Obuco lebt in Bern und nimmt uns mit hinein in ihre bewegte und bewegende Lebensgeschichte.

Aufgewachsen in einem gutbürgerlichen Elternhaus und einer christlichen Gemeinde, wird sie als Mädchen Opfer sexualisierter Gewalt und erlebt wie dort damit umgegangen bzw. nicht umgegangen wird. Julia erzählt davon, wie sie aus diesem Kontext ausbricht, von Sex, Drugs & Rock’n’Roll und toxischen Beziehungen und was das alles möglicherweise mit Gott und ihrem Glauben zu tun hat.

Ihre Geschichte hat sie in dem Roman „Ich liebe dich, weil ich dich brauche – Eine toxische Beziehung“ aufgeschrieben und verarbeitet.

All das und noch mehr, hört ihr in diesem besonderen Gespräch mit Julia.

Link zum Buch von Julia
https://www.novamd.de/x/ich-liebe-dich-obuco

Autorinnenprofil von Julia
https://www.lovelybooks.de/autor/Julia-Obuco/

Link zur Podcastfolge mit Julia über den sexuellen Missbrauch im Podcast «der Zweifelclub»
https://open.spotify.com/episode/3b9Y23bms5xXiYVs6ZDLrI?si=HfYobqWIQHeaPZEZpVjSDQ

Link zur Podcastfolge mit Julia über ihr Buch im Podcast «Leben mit Staub»
https://open.spotify.com/episode/10kuJTuzD2jrCe0FDupCuQ?si=HJeR-HDaTfuiKsofthU1IA

Hilfestelle für Betroffene sexualisierter Gewalt: https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen/sexualisierte-gewalt.html

#238 Verzaubert und behext

Eine sehr spannende Hörerfrage hat uns erreicht. Einige von uns sind damit aufgewachsen, dass ihnen gesagt wurde, Geschichten wie die von Harry Potter, Bibi Blocksberg oder Die unendliche Geschichte seien böse, ja, dämonisch geradezu und als guter Christ solle man sich vor derlei Einflüssen fern halten. Was aber tun, wenn man den früheren Kontext hinter sich gelassen hat, aber sich nach wie vor unwohl fühlt mit diesen Figuren und Geschichten?

‚Alle guten Geschichten verdienen es ausgeschmückt zu werden‘ lässt Regisseur Peter Jackson den Zauberer Gandalf zu Beginn der Hobbit-Filme sagen. Aber sind das wirklich gute Geschichten, die von magischen Wesen, Hexen und Zauberern bevölkert werden und die ganz anders als in den Märchen der Brüder Grimm nicht als Verkörperung des Bösen dienen, sondern oft genug als Heldinnen und Helden und als moralische Vorbilder gezeichnet werden?

In dieser spannenden Trio-Folge reden wir über das Okkulte, über Bücher und Filme und das Phänomen des neu erwachten Interesses an Hexen in Literatur, Popkultur und feministischen Betrachtungsweisen und wie man aus christlicher Sicht damit umgehen könnte.

#237 Von Trotzkraft und Hoffnungsorten (m. Christina Brudereck)

Nachdem sich der Staub um Gofis Wiedereinstieg ein bisschen gelegt hat, begrüßen wir direkt die erste Gästin in der erweiterten Hossa-Runde. Wir freuen uns sehr, dass die großartige Christina Brudereck mal wieder bei uns vorbeigeschaut hat. 

Christina lebt als Schriftstellerin in Essen. Sie schreibt, spricht, reimt und reist und verbindet dabei Poesie, Spiritualität und Menschenrechtsfragen. Gemeinsam mit dem Pianisten Ben Seipel bildet sie das Duo 2Flügel. 

Wir reden mit Christina über das Thema Resilienz, oder wie sie es poetischer ausdrückt, über die Trotzkraft und denken im Gespräch darüber nach, ob Kirchen und Gemeinden Orte der Hoffnung und Begegnung sein können. Darüber, wie das konkret aussehen kann und was das für unsere Gesellschaft bedeutet. 

Ein inspirierender, poetischer Talk über Kirche, Gemeinde und die Hoffnung. Über zweite Meilen, Theopoesie, Gnade und das Geschichtenerzählen.

www.christinabrudereck.de

www.2fluegel.de

Hier findest du den Worthaus-Vortrag von Christina: https://worthaus.org/mediathek/trotzkraft-13-7-2/

Cobains Erben 77: #vogelgate bei Hossa Talk

Wir haben bei Cobains Erben, dem Kunstpodcast von Gofi und Jay noch einmal ausführlich über die Aktion zu Gofis Rückkehr geredet. Und weil es dabei ja um Hossa Talk geht und ging, haben wir die Folge für euch als Special auch in diesen Feed gepackt:

Bei dem Podcast Hossa Talk haben wir uns einen Scherz erlaubt, der nicht bei allen gut angekommen ist. Um Aufmerksamkeit für die nächste Folge zu generieren, haben Jay und Gofi so getan, als würden sie sich über die Sozialen Medien streiten. Was als Scherz begann, nahm irgendwann Züge einer Kunstaktion oder eines Experimentes an. Darüber denken wir nach. Nicht um uns zu rechtfertigen oder gar selbst zu feiern, sondern weil wir den Eindruck gewonnen haben, dass es sich lohnt. Denn der Spaß an Kunst und Klamauk geriet in Konflikt mit dem Bedürfnis nach ehrlicher Gemeinschaft. Warum hat diese bescheuerte Aktion für manche funktioniert und für andere überhaupt nicht? Gibt es Analogien zu echten Kunstaktionen? Welchen Einfluss hat das Internet darauf, wie wir Kunst machen, uns selbst darstellen, ja sogar die Wirklichkeit wahrnehmen? Müssen künstlerische Inhalte immer krasser werden, um überhaupt wahrgenommen zu werden? Warum filmen wir alles? Was bedeutet es, dass wir als Besitzer*innen eines Smartphones alle zu Content Schöpfer*innen geworden sind? Viel Spaß beim Hören

#236 Das große Hossa-Beben!!!1!

Liebe Hossa-Gemeinde,
wie ihr vermutlich mitbekommen habt, gibt es einiges aufzuarbeiten. Eigentlich gehört so etwas überhaupt nicht in die Öffentlichkeit, aber da der Streit zwischen Gofi und Jay sich an dem Thema Podcasts anzündet hat und dementsprechend öffentlich ausgetragen wurde, widmen wir diese Folge der aktuellen Diskussion und hoffen, damit ein etwas ausbalanciertes Bild der Situation zu zeichnen, als das auf den Sozialen Medien der Fall war. Marco wird Jay zu seiner Sicht der Dinge befragen und versuchen vermittelnd zu einer Lösung beizutragen.

#235 Gehet hin in alle Welt

Wie angekündigt wollen wir unser zehnjähriges Hossq-Jubiläum in diesem Jahr gebührend mit euch feiern. Bevor wir in der nächsten Folge mit einer ganz großen Überraschung um die Ecke kommen, haben wir uns auch für diese Folge schon etwas besonderes ausgedacht.

Jay und Marco waren im letzten Jahr gemeinsam viel unterwegs, um im In- und Ausland die frohe Hossa-Botschaft zu verkünden. Einige dieser tollen Abende konnten wir euch noch gar nicht zeigen. Deshalb haben wir uns ein besonderes Highlight: Eine Best-of-Live Specialfolge mit den spannendsten, lustigsten und anregendsten Momenten aus unserem Talk beim Evangelischen Kirchlichentag, dem Gespräch aus Basel von unserer Schweiz-Tour und dem Abend in Magstadt.

Heiße theologische Eisen, politische und gesellschaftliche Fragen und persönliche Geschichten – eine randvolle Folge, der man anmerkt, dass Jay und Marco live und mit Publikum die Welt besonders gerne erklären.

#234 Der gottverlassene Gott m. Martin Thoms

Wo ist Gott? Warum antwortet Gott nicht? Ist Gott überhaupt da? Diese Fragen stellten und stellen sich Menschen immer wieder. Sogar Jesus selbst stellt diese Frage. Und darüber reden wir im aktuellen Talk mit unserem Gast Martin Thoms. 

Martin Thoms studierte Theologie in Braunschweig und Reutlingen. Zu seinen Lehrern gehört Jürgen Moltmann, der auch das Vorwort zu seinem Buch geschrieben hat. 

„Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“   Von dieser Frage des sterbenden Jesus am Kreuz ausgehend hat Martin Thoms ein faszinierendes Buch über die Deutung und Bedeutung des Kreuzes geschrieben. Im Gespräch mit Jay und Marco nimmt uns Martin mit hinein in die Gedanken über einen Gott, der an den Ort der Gottverlassenheit geht und wie dadurch das Geschehen am Kreuz  jenseits der sogenannten Sühne-Theologie zu denken sein könnte. 

Zugegeben das ist erstmal mehr Karfreitag als Ostern und dennoch glauben wir, dass dieser Talk so einiges an Inspiration und spannenden Gedanken bereit hält – zum Abschluss der Karwoche und darüber hinaus.

Hier gehts zum Buch von Martin Thoms: https://www.lit-verlag.de/isbn/978-3-643-15434-7

#233 Und das soll man glauben? m. Andreas Malessa

Die einen nehmen jedes ihrer Worte wörtlich, für andere bieten ihre Geschichten nur krudes Zeug aus alter Zeit – und beide Gruppen verstehen die Bibel falsch. Das behauptet zumindest Andreas Malessa, der Talk-Gast unserer aktuellen Folge.

Andreas Malessa ist Hörfunk- und Fernsehjournalist, Buchautor, Publizist und Theologe und man könnte sagen, ein Urgestein der christlichen Szene. Auch bei Hossa Talk hatten wir bereits wiederholt das Vergnügen ihn willkommen zu heißen. Im Gespräch mit Jay und Marco erzählt er uns, warum er ein Buch über die Bibel geschrieben hat und wie man das Buch der Bücher als aufgeklärter Mensch des 21. Jahrhunderts wertschätzen kann, ohne seine Vernunft an der Garderobe abgeben zu müssen.

Ein inspirierender Talk mit einem fantastischen Gast über die sogenannte Heilige Schrift, ihre Bedeutung für Kunst und Kultur bis heute zu uns und auch die aktuelle politische Lage wird im Gespräch mit Andreas unter die Lupe genommen.

Hier gehts es direkt zum neuen Buch von Andreas Malessa: https://www.penguin.de/Buch/Und-das-soll-man-glauben/Andreas-Malessa/Guetersloher-Verlagshaus/e620791.rhd

Und hier findest du Marcos Hörbücher-Crowdfunding: startnext.com/hoerbuecher

Und hier gibts alle Infos und Termine zur Tour von Gofi und Marco: poetry-talk.de/tour