Mira heißt zwar Ungewitter, ist aber eigentlich ein freundlicher, kräftiger Sommerwind. So ist sie in Jays Wohnzimmer hereingefegt und hat unseren Talk charmant durchgepustet.

Sie erzählt uns ihre aufregende Geschichte, über die sie vor nicht allzu langer Zeit auch ein Buch veröffentlicht hat: Wie sie den Glauben entdeckt hat, wie sie dazu kam, Theologie zu studieren und Pfarrerin zu werden und warum es sie am Ende nach Wien verschlagen hat. Dort, in Wien, ist sie Teil einer internationalen christlichen Gemeinschaft, in der Deutsch, Spanisch und Farsi gesprochen wird und die es schafft, trotz aller Unterschiede als Einheit zu glauben und zu leben.

Aber hört selbst.

Miras tolles Buch könnt ihr übrigens hier kaufen.

8 thoughts on “#154 Roadtrip mit Gott – Die Pastorin und Autorin Mira Ungewitter zu Gast

  1. Toller Podcast! Bin noch nicht ganz durch, aber mir kam schon eine Idee: wollte ihr vielleicht nächstes Mal wenn jemand von seiner Gemeinde/Organisation berichtet und wie toll alles läuft vielleicht auch Mal fragen was richtig scheiße läuft? Das wär manchmal interessanter 🙂
    Liebe Grüße,
    Jonathan

  2. Mira ist klasse! Jay und Gofi sowieso! Mir hat der Talk sehr gut gefallen. Eine tolle Arbeit in Wien, die ich gerne kennen lernen würde! Kirche neu zu denken / Ecclesia semper reformanda…

    Zwei Dinge, an denen ich etwas hängen geblieben bin – der Vibrator und der Alk… Wahrscheinlich hab’ ich in meinem Leben zu oft kämpfen müssen mit zerstörerischen Leidenschaften und Süchten, um allzu locker mit diesen Dingen umzugehen… Es gab bei mir Zeiten, da dachte ich, ich sei ein echt guter “Kneipenevangelist” – bis ich feststellen mussten, dass mit Sprit in der Birne weder bei mir selbst noch bei meinen Gesprächspartnern etwas wirklich tiefgehendes und lebensveränderndes herauskam. Aber wie gesagt – nur meine persönliche Erfahrung. Ihr wisst, dass ich kein Moralapostel bin…

    Immer einen klaren Kopf und meine Leidenschaften unter Kontrolle zu haben ist mir heute wertvoller als vieles andere… Ihr werdet sicher ein bisschen Verständnis haben für jemanden, der jeden Tag froh und dankbar ist, clean und trocken zu sein… 😉

    Also – bitte weiterhin so spannede und tolle Talks, die mich herausfordern und zur Selbstreflexion nötigen!

    Liebe Grüße,

    Uli

  3. Super toller talk👍👍
    Frage Mira: Du erzählst, dass Du Deine Predigten intensiv vorbereitest. Das hat much Sehr neugierig gemacht Predigten von Dir zu hören, finde aber nichts auf YouTube, online oder so. Gibt es wirklich nichts online von Dir zu hören???
    Lg
    Matthias

  4. Moinsen, Leute.

    Bin wieder eingestiegen. Toller Talk. Macht glücklich. Leider bohrt und schraubt mein Nachbar wohl gerade ein Regal zusammen, sodass das Weiterhören etwas erschwert ist. Naja. Bin gespannt, was denn da nun genau der Roadtrip mit Gott ist, und was das besonders reformatorische an der Gemeinde in Wien ist. Und, äh, Gofi, Christiane Rösinger… Puh, was für ein Grantelweib. Ein sympathisches aber. Ich habe ihr Album “Songs of Love and h.”, auf dem “Es geht sich nicht aus” drauf ist. Als ich das Album das erste Mal hörte, hatte ich den Eindruck, ich bekomme stante Pede die schwersten Depressionen meines Lebens davon. Eine derartig verbiesterte Lebenseinstellung muss einem ja selber an die Nieren gehen. Aber wahrscheinlich geht Christiane dann in einen “Späti” in Berlin und trinkt einen.

    Liebe Grüße,

    Patrick Rabe

  5. Hallo Ihr lieben Zwei,
    danke für diesen tollen aufbauenden Talk mit Mira!
    Ich komme gerade aus einem dreiwöchigen Kurs mit einer Traumatherapeutin über das Thema Abgrenzung und habe in ihrer wohlwollenden und warmherzigen Zugewandtheit “gebadet”. Und höre heute den Talk und “bade” ein Stück weiter. Denn das ist es, was Mira beschreibt und du, Jay, ja nachfragst, was können heutige Gemeinden ändern, um Menschen zu erreichen: Beziehungen leben, Räume für Beziehungen öffnen, schaffen, den einzelnen Menschen anschauen … . Jesus macht es vor, Miras Text und ihre Erzählungen zeugen davon. Einfach mal Gemeinschaft haben ohne Anspruch dahinter. Leben miteinander teilen ohne dass ich abwägen muss, was ich wem erzählen kann ohne gleich wieder in einer Schublade zu verschwinden.
    Durch diverse Umzüge habe ich verschiedene eher freikirchliche Gemeinden kennengelernt. Und rückblickend muss ich sagen, als Mensch war ich selten gefragt, wichtig war meine Funktion. Und darin meine Anpassung an die geschrieben und ungeschrieben geltenden Regeln. (By the way sind die Ansprüche “Funktionieren zu müssen” und Perfektionismus Traumaüberlebensstrategien).
    Diese kreieren natürlich Sicherheit, doch sie behindern Neugierde und Mut und sich ausprobieren und über Tellerränder blicken … . Manche Gemeinde müsste gar nicht spezielle Aktionen planen oder ihr Programm ändern, sondern ihre Sichtweise auf den Menschen.
    Ich habe den Talk genossen!
    Liebe Grüße

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