11 thoughts on “#120 Raus ins Grüne! (m. A.-M. Apelt)

  1. Bin froh das ihr Euch mit diesem Thema beschäftigt- ist für mich schon länger ein wichtiger Weg meine Spiritualität neu zu entdecken.
    @ Jay: Es gibt übrigens auch die so genannte “kleine Visionssuche” wo man “nur 24 h” allein im Wald ist.
    Vielleicht wäre das etwas für Dich / Euch zum Einstieg.

    1. Danke Raheld für dein Feedback. Und danke für das Teilen dieses besonderen Weges 🙂

  2. DANKE!!
    Schön, Anteil zu haben an anderen, ihren Erfahrungen und Lebensläufen! Und einmal wieder sind es die Brüche im Leben, die näher zu sich selbst, zu anderen und zu Gott führen…Das macht Mut und Hoffnung.
    Ich hab mich an meine Schweige-Exerzitien erinnert gefühlt mit ihren Wahrnehmungsspaziergängen: in der Naturwahrnehmung lernen, über Gott zu staunen, über diese nicht fassbare Schöpferkraft, mich gerade dadurch bei ihm aufgehoben fühlen, Frieden empfinden dabei, ihn nicht fassen und deuten können zu MÜSSEN. Zeiten/Orte zu haben in/an denen “das Wort”, das ich im Lesen/Hören geistig aufnehme, sich ausbreiten kann in meine Seele und in meinen Körper. Gott als ganzheitlichen Gott erfahren, dem ich auch in anderen Dingen begegne als im Lesen/Hören der Bibel und von Predigten. Und auch mit anderen Sinnen (“schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist”). Erleben, dass nicht-kopfgesteuerte Erfahrungen mir die Wahrheit dessen aufschließen können, was ich lese und höre.

    Zu der gefährlichen Seite der Natur: Ich finde das unbedingt wichtig, die (wieder) mitzudenken. Gerade in der westlich-industrialisierten Gesellschaft. In einem Interview hat ein kanadischer Native mal gesagt: “Wir (als Menschheit) haben im Laufe der Zeit vergessen, dass wir die Natur brauchen, um zu überleben, sie uns aber nicht”. Vielleicht hätte die Bewusstmachung der bedrohlichen Kraft der Natur auch Einfluss darauf, wie man die Theodizeefrage behandelt. Ich hab den Eindruck, die wird immer dann aus dem Hut gezaubert, wenn es Naturkatastrophen gibt – vielleicht war das in früheren Generationen gar nicht die drängende Frage, weil man sich viel mehr bewusst war, die mächtig die Natur ist. Und die Moderne hat das Denken geprägt, dass man als Mensch über den Dingen steht, weil man so fortschrittlich ist, die Natur für die eigenen Zwecke benutzen kann, wie es einem gefällt und “Herr der Lage” ist. Genauso auch in der Medizin im Hinblick auf Krankheiten und das Sterben.

    Da ihr Jay’s Predigt zu trinitarischer Spiritualität nicht verlinkt habt und ich sie verlinkenswert finde: https://www.andreasgemeinde.de/fileadmin/andreasgemeinde/Download/Predigten/2018/audio/2018-05-27_Was_heisst_trinitarisch_Glauben-Friedrichs.mp3

      1. Jo, das macht euch sympathisch 🙂 Besser jedenfalls, als diese hippen charismatischen Preachers, die immer 5 Marketingfuzzis an der Hand haben, um ihre Message zu verkaufen…
        Und Gofi durfte ja auch seinen goficast bewerben, also ganz so Totalversager seid ihr ja nicht 😉

    1. Liebe Katja, wie schön von di auch zu hören. ich wünsche dir in deinen “Schmecken und Sehen” – der ganzheitliche Erfahrungen alles Gute. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar! herzlichst Anne-Maria

  3. Vielen Dank für diese Impulse. Als meine Zeit immer knapper wurde (Familie, Beruf) habe ich mir mal überlegt, welche meiner Hobbys ich weitermachen möchte und geblieben ist alles, was draußen gemacht wird. Für mich ist das “draußen sein” so etwas wie ein Resonanzkörper, der mir hilf in mich hineinzuhören, bzw. das deutlicher wahrzunehmen, was evtl. Gott mir in meine Gedanken gibt.

    Liebe Grüße
    Daniel

    1. Sehr gern geschehen und immer wieder gute Erfahrung und gutes Hören im Resonanzraum Natur.

  4. Passt ein bisschen hier dazu (weil es eher kopflastig ist 😉 ): Kennt ihr das Projekt Mockingbird? Da haben sich in Amerika Leute zusammengetan und versuchen zu zeigen, wie sich in verschiedenen Lebensbereichen unserer Welt die Botschaft von Gottes Liebe&Gnade ausdrückt (Ausgangspunkt war die Frage, wie man junge Leute erreichen kann, die von Kirche/Gemeinde verletzt/enttäuscht sind). Ich find das super spannend, wo man Gott überall begegnen kann, wenn man mal mit einem anderen Blick auf die Welt schaut.
    https://mbird.com/

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